Steinewerfer im Raum Kiel: Kripo richtet Hinweisportal ein

Nach drei Fällen von Steinwürfen auf fahrende Autos im Raum Kiel laufen die Ermittlungen der Polizei auf Hochtouren. Es seien zunächst einige Zeugen befragt worden, sagte der Sprecher der Polizeidirektion Kiel, Oliver Pohl, am Mittwoch. Zu den Ergebnissen machte er zunächst keine Angaben. Die Polizei sucht nach Angaben Pohls weitere Zeugen.

Am Dienstag war auf der Autobahn 215 bei Kiel ein Kleinbus von einer Brücke herab mit einem etwa faustgroßen Stein beworfen worden. Rund eine Stunde später meldete ein Zeuge, dass in Heikendorf drei junge Männer Steine auf die Fahrbahn der K 51 geworfen hätten.

Bereits am 21. März war auf der B 76 bei Schwentinental ein Kleinbus von einem Stein getroffen worden. Dabei wurde die Frontscheibe beschädigt, die Fahrerin wurde nicht verletzt. Am Mittwoch sollten Ermittler in dem Bereich noch einmal nach Spuren suchen, sagte Pohl.

Die Kriminalpolizei hat zudem ein Hinweisportal eingerichtet. Die Beamten hoffen auf Videos oder Fotos, auf dem Hinweise zu der möglichen Tat aufgezeichnet wurden.

> Hier geht es zum Hinweisportal der Kripo

dpa

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