Startschuss für viele Weihnachtsmärkte im Norden

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In Hamburg eröffnen am Montag die meisten der insgesamt 18 Weihnachtsmärkte und bieten neben Gastronomie und Geschenken auch viel Tradition: Wie jedes Jahr erwartet etwa die Besucher des historischen Weihnachtsmarkts am Rathausplatz der „Fliegende Weihnachtsmann“, der dreimal täglich mit seinem Schlitten über die Menschenmenge schwebt und die Geschichte vom kleinen Rentier Rudolf erzählt. Der Veranstalter Roncalli erwartet rund drei Millionen Besucher. Einzelne Märkte – darunter „Santa Pauli“ an der Reeperbahn und der „Wandsbeker Winterzauber“ – haben bereits vor einigen Tage den Betrieb aufgenommen. Viele Märkte schließen kurz vor Weihnachten wieder, einige haben bis zum Jahresende geöffnet.

In Niedersachsen starten viele Weihnachtsmärkte zwei Jahre nach dem Terroranschlag von Berlin erneut unter erhöhten Sicherheitsvorkehrungen. Vor allem werden mehr Polizisten als vor dem Anschlag auf Streife sein, teilweise mit Maschinenpistolen. Einige Städte setzten auch auf Betonblockaden zur Absicherung. In Hannover wird außerdem extra eine Polizeiwache in einem Container am Rande des Weihnachtsmarktes aufgestellt. Polizeisprecher in mehreren großen Städten sagten, es gebe zwar keinen Hinweis auf eine konkrete Gefahr, eine abstrakte Gefährdung bestehe aber fort.

mit dpa

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