Spiel gegen Augsburg: Fünftligist Celle verzichtet auf Heimrecht im DFB-Pokal

Fünftligist MTV Eintracht Celle verzichtet im DFB-Pokal auf sein Heimrecht und wird die Erstrunden-Partie gegen den FC Augsburg stattdessen im Stadion des Fußball-Bundesligisten austragen. „Das finanzielle Risiko wollen wir nicht eingehen“, sagte Abteilungsleiter Stefan Cohrs der Celleschen Zeitung am Donnerstag. „Wir haben es uns nicht einfach gemacht, eine seriöse Wirtschaftlichkeitsberechnung aufgestellt und uns dann gegen die Austragung im Günther-Volker-Stadion entschieden.“

Auch TSV Havelse, FC Oberneuland und Eintracht Norderstedt verzichten auf Heimrecht

Der DFB-Pokal-Debütant aus der Oberliga Niedersachsen ist nach dem TSV Havelse, FC Oberneuland und Eintracht Norderstedt bereits der vierte norddeutsche Amateurverein, der das Heimrecht in der ersten Runde vom 11. bis 14. August mit seinem Bundesliga-Gegner tauscht. Dem Bericht der Celleschen Zeitung zufolge würde es den Club zu viel Geld kosten, das Stadion der Stadt so umzurüsten, dass es die Voraussetzungen für eine Fernsehübertragung und für die Einhaltung des Hygienekonzepts während der Corona-Pandemie erfüllt. Bei einem Tausch des Heimrechts „übernimmt Augsburg alle Kosten, wir müssen nur für An- und Abreise sowie die Übernachtung bezahlen“, erklärte Cohrs.

mit dpa

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