Spenden für Familie nach tödlichem Schiffsunfall in Hamburg

Wenige Tage nach dem tödlichen Schiffsunglück im Hamburger Hafen haben zahlreiche Menschen Geld für die Familie des verunglückten 33 Jahre alten Mannes gespendet. Am Montagmorgen waren bei einer Online-Sammlung auf der Plattform Betterplace.me bereits mehr als 47.000 Euro zusammengekommen.

Taucher:innen suchen nach Schiffsunglück in Hamburg nach vermisstem Bootsführer. Foto: SAT.1 REGIONAL

Den Spendenaufruf haben Kollegen des 33-Jährigen gestartet. Mit dem Geld solle der Frau des verunglückten Mannes zumindest die finanzielle Last etwas abgenommen werden, heißt es in dem Aufruf. Der Kollege hinterlasse zudem einen acht Jahre alten Sohn. Er sei der erste Azubi des Unternehmens gewesen und dem Hafen auch nach seiner Ausbildung treu geblieben. Zuvor hatten mehrere Medien berichtet.

Der Festmacher war am vergangenen Mittwoch ums Leben gekommen, nachdem ein Schubverband mit dem Festmacherboot zusammengestoßen war. Das Boot war daraufhin gesunken. Festmacher helfen mit kleinen, wendigen PS-starken Booten bei der Vertäuung an Dalben und Pfahlanlagen. Ein Schubverband ist ein Motorschiff, das einen oder mehrere antriebslose Kähne vor sich herschiebt.

SAT.1 REGIONAL/dpa

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