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Der invasive Sonnenbarsch bedroht heimische Fischarten in norddeutschen Gewässern. Er frisst Laich und Jungfische von Arten wie Zander, Aal und Hecht und ist somit eine Gefahr für ihren Bestand. Ursprünglich stammt der Sonnenbarsch aus Nordamerika und wurde im 20. Jahrhundert als Aquarium- und Teichfisch nach Europa eingeführt. Auch in einem Biotop in Barrien (Niedersachsen) wurde er entdeckt. Da der Sonnenbarsch ein Kaltwasserfisch ist und bereits bei Wassertemperaturen um 16 Grad aktiv wird, kann er sich früh im Jahr stark verbreiten. Das verschafft ihm einen Vorteil gegenüber heimischen Fischarten. Seit 2019 steht er auf der Schwarzen Liste invasiver Arten.

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