Sonderermittler in Braunschweig rollen „Cold Cases“ wieder auf

Das niedersächsische Landeskriminalamt (LKA) am Waterlooplatz. Foto: Hauke-Christian Dittrich/Archiv

Mit moderner Kriminaltechnik und neuen Ermittlungsmethoden macht es immer wieder Sinn, ungeklärte Fälle zu überprüfen. Bei der Polizei in Braunschweig rollt künftig eine neue Ermittlungsgruppe sogenannte „Cold Cases“ wieder auf. Am Freitag geben die Sonderermittler einen ersten Einblick in ihre Arbeit. Sie wollen erläutern, was sie zuversichtlich stimmt, Einzelfälle auch nach vielen Jahren doch noch aufzuklären.

Nach aktuellen Zahlen des Landeskriminalamtes (LKA) sind in Niedersachsen 341 solcher „Cold Cases“ bekannt. Dabei handelt es sich um 308 ungeklärte Tötungsdelikte und 33 Vermisstenfälle, bei denen mit hoher Wahrscheinlichkeit von einem Tötungsdelikt auszugehen ist. Nachdem das LKA im vergangenen Jahr mit den Polizeidirektionen ein gemeinsames Konzept erarbeitet hatte, wurden bereits in Hannover, Lüneburg und Göttingen entsprechende Ermittlungseinheiten eingerichtet.

dpa

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