„Sei dabei – Ehrensache!“: Freiwillige Feuerwehren in Hamburg werben für neue Mitglieder

Foto: FF Hamburg, AG MuK, Benny Ebrecht

Die 86 Freiwilligen Feuerwehren in Hamburg starten eine Kampagne, um noch sichtbarer im Stadtbild zu werden. Unter dem Motto „Sei dabei – Ehrensache!“ werben sie für neue Mitglieder.

Derzeit sind in Hamburg 2.659 Mitglieder in den Freiwilligen Feuerwehren aktiv in der Brandbekämpfung, der technischen Gefahrenabwehr, in der rettungsdienstlichen Erstversorgung und im Katastrophenschutz. Neben den alltäglichen Aufgaben sind die Freiwilligen Feuerwehren auch in ihren Stadtteilen aktiv, beteiligen sich an Stadtteilfesten oder engagieren sich in der Kinder- und Jugendarbeit. So verfügt die Freiwillige Feuerwehr in Hamburg derzeit auch über 64 Jugend- und zehn Minifeuerwehren.

„Freiwillige Feuerwehr ist nicht nur Ehrensache, sondern vor allem Herzenssache“, sagt Harald Burghart, Landesbereichsführer der Freiwilligen Feuerwehr Hamburg. „Als Feuerwehrführungskräfte sind wir immer bestrebt, vor der Lage zu sein! Die Freiwillige Feuerwehr hat momentan einen sehr guten Mitgliederstand – jedoch ist genau das der richtige Zeitpunkt, für neue Mitglieder zu werben. Denn in einer Metropolregion wie Hamburg, welche viel Konkurrenz in Sachen Freizeitaktivitäten und sowieso eine starke Fluktuation mit sich bringt, muss man gewappnet sein und darf sich nicht auf den bequemen Umständen ausruhen.“

„Die Retter der Freiwilligen Feuerwehren sind die Helden unserer Nachbarschaft und mit ihrem ehrenamtlichen Engagement nicht wegzudenken“, sagt Innensenator Andy Grote. „Sie leisten im täglichen Einsatzgeschehen einen entscheidenden Beitrag für unser aller Sicherheit und sind immer für uns da, wenn es darauf ankommt. Zugleich sind die Wehren eine tragende Säule für das soziale Miteinander in den Quartieren, schaffen Orte der Begegnung und stärken so Zusammenhalt und Gemeinschaftsgefühl. Wer zur Freiwilligen Feuerwehr kommt, erfährt daher nicht nur eine erstklassige Ausbildung, sondern auch enorme Dankbarkeit und Wertschätzung in der Gemeinschaft“, so der Innensenator.

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