Sechs Huskys durch Hundeköder vergiftet: Polizei rät zur Vorsicht

Foto: Pixabay/Symbol

Wie die Polizei mitteilt, haben Unbekannte im Herzberger Ortsteil Sieber im Landkreis Göttingen sechs Siberian Huskys mit präparierten Ködern vergiftet. Von den Tätern fehlt bislang jede Spur. Auch wann und wo die Tiere das Gift aufgenommen haben, ist zurzeit noch unklar. Im Moment nehmen die Ermittler an, dass die Köder am vergangenen Wochenende, also zwischen dem 13. und dem 15. September, unbemerkt auf dem heimischen Grundstück ausgelegt worden sein könnten.

Am Sonntagmorgen zeigten dann einige der Hunde plötzlich ein auffälliges Verhalten, fingen an zu krampfen, lagen auf der Erde oder hatten erhöhten Speichelfluss. Die besorgte Besitzerin brachte ihre Tiere daraufhin sofort in eine Tierklinik. Die dort durchgeführten Untersuchungen bestätigten den schlimmen Verdacht.

Für einen der Huskys kam jede Hilfe zu spät, er starb. Ein Hund befindet sich aktuell noch in einem kritischen Zustand. Zwei Tiere sind bereits wieder zu Hause und zwei weitere werden zurzeit noch ärztlich betreut. Sie sind laut Polizei aber nicht gefährdet und können voraussichtlich ebenfalls bald entlassen werden.

Angesichts des Vorfalls rät die Polizei in der Herzberger Ortschaft Sieber zu besonderer Vorsicht. Hinweise werden unter 05521/92 00 10 entgegengenommen.

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