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Am Montag haben sich die Ministerpräsident:innen beim Impfgipfel mit Angela Merkel beraten. Angesichts der Systemüberlastung bei der Vergabe der Termine für das Hamburger Impfzentrum hat der Senat nun am Dienstag Besserung versprochen.

Am Montag war es nicht gelungen, 33.500 neue Termine im Impfenzentrum in den Messehallen an über 80-Jährige und Pflegekräfte zu vergeben. Lediglich gut die Hälfte konnte gebucht werden. Der Rest sollte am Dienstag vergeben werden.

Verbesserung des Buchungsprozesses

Angesichts der Impfstoffknappheit wird auch in den kommenden Wochen die Anzahl der angebotenen Termine wohl nicht der Nachfrage entsprechen können. Um die Planbarkeit der Terminvergabe zu erhöhen, werden künftig stets am Donnerstag Termine bereitgestellt. Das Maß der verfügbaren Termine richtet sich allerdings auch weiter danach, wie viel Impfstoff verfügbar ist.

Außerdem würden auf der Plattform impfterminservice.de Termine während des Buchungsprozesses reserviert, sodass sie nicht anderweitig vergeben werden können, während ein:e Interessent:in noch ihre/seine Daten eingibt. Nutzer:innen des Online-Terminbuchungstools hatten von dem Problem berichtet, dass sich während des Buchungsprozesses die Terminverfügbarkeit ändert und nach Dateneingabe keine Buchung mehr möglich ist. Sofern keine Termine vergeben werden können, wird darauf bereits vor Herstellung der Telefonverbindung hingewiesen, sodass Wartezeiten vor der Auskunft minimiert werden.

Die Lage in den Pflegeeinrichtungen gibt vorsichtigen Grund zu Optimismus. In den vergangenen Wochen nimmt die rund um den Jahreswechsel bedrückend hohe Zahl von offenen Fällen ab: Aktuell sind in insgesamt 38 Einrichtungen 378 Bewohner:innen infiziert. In fünf Pflegeeinrichtungen gibt es 20 oder mehr Fälle. Stadtweit sind 176 Beschäftigte von Pflegeeinrichtungen aktuell Corona-infiziert. Für die Umsetzung der Verpflichtung zu Schnelltests von Besucher:innen sind mittlerweile überwiegend in den Einrichtungen entsprechende Vorkehrungen getroffen; weiterhin werden aber durch die Stadt zwei Schnelltestangebote in Barmbek und Harburg aufrecht erhalten, um in jedem Fall einen Test und Besuch zu ermöglichen. Informationen dazu sind wie bisher abrufbar unter www.hamburg.de/besucher-schnelltest/.

Informationen für Bürger:innen

Alle wichtigen Informationen sind stets aktualisiert und verlässlich unter www.hamburg.de/corona zusammengestellt. Die Corona-Hotline erreichen Bürger:innen unter 040 42828 4000 von Montag bis Freitag von 8 bis 19 Uhr, Sonnabend und Sonntag von 7 bis 17 Uhr. Informationen zur Corona-Schutzimpfung können unter www.hamburg.de/corona-impfung abgerufen werden.

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