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Der 39-jährige Sertac I. musste sich am Mittwoch wegen fahrlässiger Tötung vor dem Hamburger Amtsgericht verantworten. Er soll am 19. März 2019 im Stadtteil Stellingen beim Rechtsabbiegen mit seinem Lkw einen 48-jährigen Fahrradfahrer übersehen und überfahren haben. Der zweifache Familienvater starb noch am Unfallort. Der Abbiegeunfall hat große Betroffenheit ausgelöst: Noch am Abend des Unglücks hatten Radfahrer:innen an der Kreuzung eine Mahnwache abgehalten. Nach dem Unfall sei der Lkw-Fahrer zwei Monate arbeitsunfähig gewesen. Er sei in psychologischer Behandlung gewesen und hätte ein Fahrtraining absolviert. Sollte Sertac I. schuldig gesprochen werden, droht ihm eine Freiheitsstrafe von bis zu fünf Jahren oder eine Geldstrafe. Das Urteil wird für den kommenden Montag erwartet.

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