Prozessauftakt nach tödlicher Verfolgungsfahrt in Braunschweig

Nach einer Verfolgungsfahrt mit einem tödlichen Unfall im August in Braunschweig beginnt am Landgericht der Prozess gegen einen 37-Jährigen. 214 Stundenkilometer schnell soll der Fahrer auf der Flucht vor der Polizei gerast sein. Die 9. Strafkammer hat auch ein Verfahren wegen Mordes eröffnet, da nach Ansicht der Kammer die Mordmerkmale „Heimtücke“ oder „zur Verdeckung einer Straftat“ vorliegen. Dem 37 Jahre alten Angeklagten wird unter anderem vorgeworfen, auf der Flucht vor der Polizei auf zwei stehende Autos an einer Ampel mit einer Geschwindigkeit von 140 bis 160 Stundenkilometern aufgefahren zu sein. Dabei starb ein Fahrer eines der stehenden Autos, der Fahrer des zweiten Wagens wurde schwer verletzt.

mit dpa

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