Prozess: Mann in Asylunterkunft mit 33 Messerstichen getötet

Eine Statue der Justitia hält eine Waage in ihrer Hand. Foto: picture alliance / Peter Steffen/dpa/Symbolbild

Mit mindestens 33 Messerstichen soll ein 29-jähriger Geflüchteter aus Somalia einen Landsmann in einer Kieler Asylunterkunft getötet haben. Der Beschuldigte muss sich ab Mittwoch vor dem Kieler Landgericht wegen Totschlags verantworten. Der genaue Tatzeitpunkt ist nach Angaben der Staatsanwaltschaft nicht näher bestimmbar. Demnach wurde das zwei Jahre ältere Opfer zwischen dem 5. und dem 9. September in seinem Zimmer erstochen. Zu Motiv und Hintergründen der Tat machte die Staatsanwaltschaft zunächst keine Angaben.

Der 29-Jährige ist der Mitteilung zufolge in einer psychiatrischen Klinik vorläufig untergebracht. In dem auf vier Tage festgesetzten Prozess geht es demnach um die dauerhafte Unterbringung des Mannes.

Nach früheren Polizeiangaben hatte sich der Beschuldigte Mitte September nachts an einen Security-Mitarbeiter der Geflüchtetenunterkunft Schusterkrug gewandt und von einem Streit mit einem Bekannten berichtet. Polizeibeamte fanden daraufhin den Toten in dessen Zimmer.

Mit dpa

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