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Ein Afghane soll im Januar 2016 die Flucht von zwei Schwestern und ihren vier Kindern von der Türkei nach Griechenland übers Mittelmeer organisiert haben. 2.700 Euro pro Kopf hat er dafür kassiert, doch das Boot war völlig überladen und seeuntüchtig. Die meisten der rund 85 Flüchtlinge ertranken. Nur 24 von ihnen konnte die griechische Küstenwache retten. Darunter auch den Angeklagten, denn als einziger trug er eine Rettungsweste. Ende 2017 wurde er nach Ermittlungen der Bundespolizei in Osnabrück festgenommen. Dort soll er sich als Flüchtling aufgehalten haben. Seit Mittwoch muss sich der mittlerweile 28-jährige Afghane vor dem Landgericht Osnabrück verantworten.

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