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„Wer hat Angst vor Virginia Woolf?“ ist ein Klassiker, der bis heute häufig und gerne aufgeführt wird. An den gleichnamigen Film mit Liz Taylor und Richard Burton können sich viele noch erinnern und nun hat Karin Beier den Stoff am Deutschen Schauspielhaus in Hamburg neu inszeniert – mit Devid Striesow und Maria Schrader in den Hauptrollen als Geschichtsprofessor George und Ehefrau Martha. Die beiden pflegen nicht gerade einen freundlichen Umgangston und mit zunehmendem Alkoholkonsum fallen dann alle Schranken. Sie zerfleischen sich nahezu vor den Augen der Zuschauer. Das Stück ist quasi die Mutter aller Eheschlachten, doch bei genauerer Betrachtung geht es um mehr als nur einen Ehekrieg. Es ist ein austariertes Spiel, bei dem man als Zuschauer nicht immer weiß, was Fiktion und was Wirklichkeit ist. „Wer hat Angst vor Virginia Woolf?“ ist dynamisch inszeniert, mit einem Händchen für das richtige Timing. Ein starker Theaterabend, der nachhallt – und das durchaus positiv. Die Premiere ist am Freitagabend.

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