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Polizeibeamte haben am Mittwochnachmittag in einer Dachgeschosswohnung eines Zweifamilienhauses an der Mönckebergallee in Hannover einen noch nicht identifizierten Leichnam gefunden. Nach derzeitigem Ermittlungsstand geht die Kriminalpolizei vom Verdacht eines Tötungsdeliktes aus.

Im Rahmen von Ermittlungen in einem Vermisstenfall hatten Kriminalbeamte die Wohnung einer 61 Jahre alten Frau, die seit Ende August verschwunden ist, aufgesucht. Im Zuge der Wohnungsüberprüfung ergaben sich für die Ermittler eindeutige Hinweise, dass sich in den Räumlichkeiten im Dachgeschoss des Zweifamilienhauses ein Leichnam befinden muss. Diesen fanden die Beamten bei einer genauen Inaugenscheinnahme dann auch in einem Verschlag versteckt. Um möglichst keine Spuren zu vernichten, wurde der Leichnam mit Unterstützung der Feuerwehr durch das geöffnete Dach des Hauses geborgen. Er wurde zur Durchführung einer Obduktion in die Rechtsmedizin transportiert.

Bereits Mittwochabend haben erste rechtsmedizinische Untersuchungen stattgefunden, die aktuell noch nicht abgeschlossen sind. Mittlerweile steht jedoch fest, dass es sich bei der toten Person um eine Frau handelt. Ob es die vermisste Wohnungsinhaberin ist, steht nach jetzigem Stand noch nicht fest. Ebenso können noch keine gesicherten Angaben zur Todesursache gemacht werden. Aufgrund der Gesamtumstände geht die Kriminalpolizei jedoch weiterhin davon aus, dass die Frau einem Gewaltverbrechen zum Opfer gefallen ist. Die Hintergründe der Tat sind derzeit unklar. Die Ermittlungen dauern an.

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