Polizei befreit Hund aus überhitztem Auto in Lübeck

Polizisten haben am Mittwoch auf einem Parkplatz in Lübeck einen Hund aus einem überhitzten Auto gerettet. Ein aufmerksamer Passant hatte die Beamten alarmiert, als er sah, wie das Tier stark hechelnd in dem Fahrzeug saß und das Fenster nur einen Spalt weit geöffnet war. Es drohte eine Überhitzung des Hundes. Die Beamten schlugen daraufhin das Fenster der Fahrertür ein und das Tier konnte befreit werden. Wenige Augenblicke später erschien auch der Halter am Parkplatz. Der Mann aus Wiesbaden hatte bei Außentemperaturen von etwa 22 Grad seinen Border Collie für eine Stunde im Auto zurückgelassen. Der 54-Jährige war sichtlich erleichtert und gab zu, dass er die Wärme innerhalb seines Pkw unterschätzt habe. Dem Vierbeiner ging es nach einem kurzen Spaziergang an der frischen Luft wieder gut. Gegen den Hundebesitzer wurde ein Verfahren wegen Verstoßes nach dem Tierschutzgesetz eingeleitet.

Die Polizei warnt noch einmal ausdrücklich davor, Tiere im Sommer in Autos zurückzulassen. Ein solcher Pkw kann für ein Tier zur tödlichen Falle werden. Wer sein Tier bei Hitze zurücklässt, handelt verantwortungslos und verstößt gegen das Tierschutzgesetz. Den Wagen im Schatten abzustellen und ein offener Fensterschlitz reichen nicht aus.

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