Physik-Nobelpreis geht an Hamburger Klimaforscher Klaus Hasselmann

Klaus Hasselmann spricht auf einer Pressekonferenz in Madrid zu Journalisten. Foto: J.j. Guillen/EFE/dpa/Archivbild

Der Physik-Nobelpreis 2021 geht an den Hamburger Forscher Klaus Hasselmann. Gemeinsam geehrt wurde er mit dem in Japan geborenen US-Forscher Syukuro Manabe für das physikalische Modellieren des Klimas der Erde, wie die Schwedische Akademie der Wissenschaften am Dienstag bekanntgab. Mit ihren Forschungen und Erkenntnissen haben sie die Grundlage für das Wissen über das Erdklima gelegt.

Hasselmann forschte am Hamburger Max-Planck-Institut für Meteorologie.

Ebenfalls ausgezeichnet wurde der Italiener Giorgio Parisi für die Entdeckung, wie das Zusammenspiel von Unordnung und Fluktuationen physikalische Systeme von der atomaren bis hin zur planetarischen Ebene bestimmt.

Die bedeutendste Auszeichnung für Physiker:innen ist in diesem Jahr mit insgesamt zehn Millionen Kronen (etwa 988.000 Euro) dotiert. Seit der ersten Vergabe im Jahr 1901 haben insgesamt 215 Forscher:innen den Physik-Nobelpreis erhalten.

Mit dpa

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