Philip Köster bleibt bester deutscher Windsurfer vor Sylt

Philip Köster trägt sein Windsurf-Material über den Strand. Foto: Frank Molter/dpa

Nach neun Tagen Surf-Action vor Westerland ist am Sonntag der 36. Weltcup der Windsurfer auf der Nordseeinsel Sylt zu Ende gegangen. Der viermalige Weltmeister Philip Köster hatte sich in seiner Königsdisziplin Wellenreiten bereits am „Marathon-Montag“ Platz drei gesichert. Vor dem Finale Ende Oktober in Maui auf Hawaii übernahm der sprunggewaltige Deutsch-Spanier die Führung in der Weltrangliste. „Damit habe ich meine Chance auf den fünften WM-Titel gewahrt. Das war das Wichtigste“, sagte der 25-Jährige.

Mehr als 200.000 Besucher

Mehr als 200.000 Menschen haben das deutsche Windsurf-Spektakel nach Veranstalterangaben einmal mehr zum bestbesuchten Surfereignis der Welt gemacht. Die Titel sicherten sich in der Disziplin Wellenreiten der Franzose Thomas Traversa bei den Männern und Top-Favoritin Sarah-Quita Offringa aus Aruba im einzigen Frauen-Wettbewerb, in dem Lina Erpenstein aus Aschaffenburg Vierte wurde. Im Freestyle holte der Belgier Yentel Caers mit Platz sechs den WM-Titel. Freestyle-Sieger vor Sylt wurde Amado Vrieswijk von der Karibik-Insel Bonaire. Bester Hydrofoiler war der Franzose Nicolas Goyard, der damit auch zum WM-Titel raste.

15-jähriger Bremer mit starker Leistung

Die deutschen Brettartisten konnten beim Heimspiel zwar nach Kösters Erfolg keine weiteren Podiumsplätze erkämpfen, sorgten aber für einige hoffnungsvolle Ergebnisse. So der erst 15 Jahre alte Freestyler Lennart Neubauer aus Bremen, der bei seiner Premiere Ex-Weltmeister Kiri Thode von den Niederländischen Antillen und den starken Italiener Riccardo Marca besiegen konnte und Platz 13 erreichte. Freestyler Sebastian Kördel aus Radolfzell wurde Sechster und rückte auf Platz fünf der Weltrangliste vor.

dpa

Copy LinkCopy LinkShare on MessengerShare on Messenger
Zur Startseite