Petrol Days 2020 in Albersdorf: Es wird laut am Dithmarscher Ring

Motorsport-Fans dürfen sich freuen, denn am 26. und 27. September 2020 brennt am Dithmarscher Ring die Luft. Der German Flat Track Cup (Krowdrace), die Gespann-Masters (Deutsche Meisterschaft), der Oldie Speedway Cup und eine nationale Speedway-Klasse werden ihre Wettkämpfe auf dem Oval in Albersdorf austragen.

Nah am Serien-Motorrad: Veranstalter Kenny Hinck nimmt mit seiner umgebauten Indian FTR 1200 S an den Wettfahrten teil. Foto: K. Hinck

„Zwei knallvolle Tage Motorsport“

Veranstalter Kenny Hinck hat kurz vor dem Event alle Hände voll zu tun. „Da die Genehmigung sehr kurzfristig war, brennt hier die Hütte. Wir dürfen nach jetzigem Stand 500 Zuschauer begrüßen. Die bekommen dann zwei knallvolle Tage Motorsport. Am Samstag werden die Trainingsläufe und am Sonntag die Rennläufe ausgetragen. Bei 12 verschiedenen Klassen am Start gibt es eine Menge zu sehen.“, schwärmt Kenny Hinck, der bereits mehrmals an der Isle of Man TT teilnahm. Jetzt wechselte er von der Straße auf die Sandbahn, will das in den USA populäre Flat Track in Deutschland mit den Petrol Days bekannter machen. Flat Track, auch bekannt als „Dirt Track“, ist eine der ältesten Motorrad-Sportarten, aber in Deutschland nahezu unbekannt.

Auch abseits der Strecke wird die Veranstaltung den Zuschauern eine Menge bieten. In einer Rennfahrzeug-Ausstellung soll neben historischen Renn-Motorrädern der Koslovsky-Wagen, dem Prototypen mit dem Andi Feldmann 2019 das Werner Rennen gewann, zu bestaunen sein. Kultschrauber Feldmann wird gemeinsam mit Fußball-Legende Horst Hrubesch die Siegerehrung vernehmen.

Kommentatoren am Oval: Michael Schubert (links) und Egon Müller (Speedway Weltmeister 1983) Foto: M. Schubert

Die Moderation des Events übernehmen Michael Schubert und Speedway-Haudegen Egon Müller. Schubert ist einer der gefragtesten Bahnsport-Moderatoren Deutschlands und freut sich auf die Veranstaltung, die Kenny Hinck mit seinem Team auf die Beine stellt. Durch Corona war es ein dürftiges Jahr für den Bahnsport. „Normalerweise moderiere ich bundesweit ca. 35 Rennen pro Jahr. Mit den Petrol Days sind es in diesem Jahr gerade mal fünf.“, sagt Michael Schubert. „Die Sportart ist dabei für den Zuschauer sehr attraktiv. Vor Ort kann der Zuschauer die gesamte Bahn einsehen und so, im Gegensatz zu vielen anderen Motorsport-Veranstaltungen, die Rennen gut verfolgen.“, so Schubert weiter.

Hier wird es hoch her gehen: Der Ditmarscher Ring in Albersdorf. Foto: K. Hinck

Aufgrund der aktuellen Corona-Lage wird es voraussichtlich keine Tageskasse geben. Tages- und Wochenendtickets können online über die Seite Grandticket.de gebucht werden.

Ohne Bremsen oder Federung geht es auf die Sandbahn: Speedway-Start. Foto: R.Wilde

 

Kevin Laske

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