Damit Yagmur nie vergessen wird: Hamburger gründet Stiftung zum Kinderschutz

Thema am 12.01.2016
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Zwei Jahre ist es jetzt her, dass die dreijährige Yagmur durch die Misshandlungen ihrer eigenen Mutter in Hamburg gestorben ist. Der Fall steht auch für das Versagen des Kinderschutzes in Hamburg, denn die Familie wurde vom Jugendamt betreut. Michael Lezius hat den Prozess gegen die Eltern damals jeden Tag verfolgt. Er ist selbst Pflegevater und setzt sich seit Jahrzehnten für den Kinderschutz ein. Jetzt will der 73-Jährige einen Yagmur-Erinnerungspreis, einen Preis für aktiven Kinderschutz, ins Leben rufen. 20.000 Euro aus seinem Privatvermögen stellt er dafür bereit, die restlichen 30.000 Euro sollen über Crowdfunding zusammenkommen. Der Preis soll jährlich an Personen, die sich besonders für Kinder einsetzen, vergeben werden.

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