Oldenburger Wissenschaftler starten Studie zu Impfstoffverteilung

Ein Mitarbeiter vom Impfzentrum hält eine Spritze mit dem Covid-19-Impfstoff in der Hand. Foto: Sina Schuldt/dpa/Symbolbild

Oldenburger Politikwissenschaftler:innen starten gemeinsam mit Kolleg:innen aus Israel, Dänemark und den USA eine internationale Studie zur Verteilung von knappem Impfstoff in einer Pandemie.

Die Forscher:innen bereiten ein repräsentatives Online-Experiment mit 16.000 Teilnehmenden aus acht Ländern vor, wie die Universität Oldenburg am Dienstag mitteilte. Sie interessierten sich vor allem dafür, wie die Bevölkerung selbst entscheiden würde.

„Das Verteilen von Impfstoff zu regulieren, ist eine globale Herausforderung für die Politik“, sagte der Oldenburger Projektleiter Markus Tepe. Bei einem solch knappen Gut und zugleich hoher Nachfrage seien Konflikte innerhalb und zwischen den Ländern unabwendbar. Die Forscher:innen möchten wissen, unter welchen Bedingungen eine solidarische Verteilung von Impfstoffen überhaupt möglich wäre. Denn diese gilt nach Tepes Überzeugung als „ein Erfolgsfaktor für die Bekämpfung zukünftiger globaler Epidemien“.

Mit dpa

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