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Kaum ein anderes Thema polarisiert so wie der Wolf. Schützenswert, sagen die einen – gefährliches Raubtier, sagen die anderen. Rund 350 Wölfe gibt es derzeit in Niedersachsen und da das Tier streng geschützt ist, werden es schnell mehr. Die Zahl der Nutztierrisse nimmt immer weiter zu. Deshalb fordern SPD und CDU die Aufnahme ins Jagdrecht sowie das Festlegen einer Bestandsgrenze. Werde diese Zahl überschritten, sollen die Tiere leichter abgeschossen werden dürfen, wenn sie Halter:innen Probleme bescheren, heißt es in dem von den Regierungsfraktionen am Mittwoch eingebrachten Antrag. Unterstützung für den Vorstoß gab es von der FDP und aus den Reihen der AfD. Die Grünen sprachen von Augenwischerei: Die Jagd auf Problemwölfe werde mit der Aufnahme ins Jagdrecht nicht erleichtert.

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