Niedersachsens Kultusminister ruft Schüler zum freiwilligen Maskentragen auf

Eine OP-Maske liegt in einem Klassenzimmer auf einem Federmäppchen. Foto: Robert Michael/dpa-Zentralbild/dpa/Symbolbild

Niedersachsens Kultusminister Grant Hendrik Tonne ruft zum freiwilligen Maskentragen nach den Schulferien auf. Das Tragen einer Maske nach den Osterferien sei sicherlich hilfreich, sagte der SPD-Politiker in einem am Montag veröffentlichten Interview der „Neuen Osnabrücker Zeitung“. Tonne betonte: „Jegliches Tragen ist freiwillig, andererseits haben sich alle auch daran gewöhnt. Die Maske tut nicht weh und bietet einem selbst und den anderen Schutz.“

Minister: Absage an Maskenpflicht ein Fehler

Der Minister kritisierte das Infektionsschutzgesetz, wodurch kein Spielraum mehr gegeben sei, um auf eine mögliche Verschlechterung der Lage zu reagieren. „Eine Maskenpflicht ist grundsätzlich nicht mehr vorgesehen und das halte ich für sehr kurzsichtig. Die Maske hat uns zuletzt sehr dabei geholten, die Schulen offen zu halten.“ Die kategorische Absage an eine Maskenpflicht sei ein Fehler.

Nach Osterferien: Corona-Tests acht Tage in Folge

Am Mittwoch müssen die rund 1,1 Millionen Schülerinnen und Schüler im Bundesland wieder zur Schule gehen. Eine Maskenpflicht gilt dann nicht mehr. Nach den Ferien müssen sich alle Schülerinnen und Schüler acht Schultage in Folge täglich auf das Coronavirus testen, danach entfällt auch diese Pflicht. Schülerinnen und Schüler im Bundesland können dann im Mai drei Corona-Testkits pro Woche erhalten, sofern sie sich freiwillig testen wollen. Die Tests bekommen sie in der Regel von der Schule.

Mit dpa

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