Niedersachsen gegen „Mega-Lockdown“ – aber für Verlängerung bis Mitte Februar

An einem Café hängt ein Schild mit der Aufschrift „geschlossen“. Foto: Kira Hofmann/dpa-Zentralbild/ZB/Symbol

Vor dem Bund-Länder-Treffen zum Kurs in der Corona-Krise hat sich die Niedersächsische Landesregierung für eine Verlängerung des Lockdowns bis Mitte Februar ausgesprochen. Von einem weiter verschärften kompletten Lockdown halte das Bundesland indes gar nichts, sagte Staatssekretär Jörg Mielke am Montag in Hannover in einer Sondersitzung des Sozialausschusses.

Kein Kontaktverbot und keine Ausgangssperren geplant

„Wir werden keine Verschärfung der Kontaktbeschränkungen vorschlagen.“ Wie Mielke sagte, drohten sonst Akzeptanzprobleme. „Wir stellen fest, wir sind dabei, die Schrauben zu fest zuzudrehen.“ Auch eine nächtliche Ausgangssperre finde keine Unterstützung aus Niedersachsen.

Nächster Corona-Gipfel am Dienstag

Bund und Länder beraten am Dienstag, ob der aktuelle bis Ende Januar geltende Lockdown verlängert oder noch verschärft werden muss. Das ursprünglich für den 25. Januar geplante Treffen war wegen der weiterhin angespannten Corona-Lage und der Sorge vor Virusmutationen vorgezogen worden.

Mit dpa

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