Tommy Haas: «Froh, mit 40 nicht mehr auf der Tour zu sein»

Tommy Haas aus Deutschland trägt seine Tochter Valentina auf dem Arm. Foto: Friso Gentsch/Archiv

Stuttgart (dpa) – Der frühere deutsche Tennisstar Tommy Haas hat sein Karriereende im März nicht bereut. «Indian Wells war für mich ein optimaler Moment», sagte der gebürtige Hamburger am Donnerstag am Rande des ATP-Turniers in Stuttgart. Die Veranstaltung in Kalifornien, bei der er auch Turnierdirektor ist, sei ein guter Ort gewesen, um diese Entscheidung zu treffen. «Ich bin froh, mit 40 nicht mehr auf der Tour zu sein», sagte die frühere Nummer zwei der Weltrangliste. Seinen runden Geburtstag feierte Haas Anfang April.

In Stuttgart betreut er den an Nummer zwei gesetzten Franzosen Lucas Pouille. «Ich bin Berater für sein Team», erklärte Haas. Ob man das aber Berater oder Headcoach nenne, sei «wurscht». Die Frage, ob er sich später einmal eine dauerhafte Tätigkeit als Trainer vorstellen könne, ließ der in den USA lebende gebürtige Hamburger offen. Im Falle von Pouille sei dessen Team auf ihn zugekommen.

«Meine Karriere ist gerade erst beendet. Es war nicht geplant, dass ich gleich wieder auf Turnieren rumreise», sagte Haas. Pouille werde er bis einschließlich des Grand-Slam-Turniers in Wimbledon im Juli betreuen.

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