Rund 1,7 Millionen Mitglieder wählen Kirchengemeinderäte

Kerzen brennen vor dem Sonntagsgottesdienst. Silas Stein/dpa/Symbolbild
Kerzen brennen vor dem Sonntagsgottesdienst. Silas Stein/dpa/Symbolbild

Lübeck/Schwerin (dpa) –

Am Sonntag werden in den mehr als 900 Gemeinden der evangelischen Nordkirche neue Kirchengemeinderäte gewählt. Wahlberechtigt sind nach Angaben der Nordkirche rund 1,7 Millionen Kirchenmitglieder ab 14 Jahren in Schleswig-Holstein, Hamburg und Mecklenburg-Vorpommern. Zur Wahl stellten sich insgesamt rund 7500 Menschen, die das Leben in den Kirchengemeinden vor Ort ehrenamtlich mitgestalten wollten, sagte Landesbischöfin Kristina Kühnbaum-Schmidt.

Die Wahlbenachrichtigungen sind bereits im Oktober mit der Post verschickt worden. Dort ist unter anderem angegeben, wo die Wahlberechtigten ihre Stimme abgeben können. Das amtliche Endergebnis der Kirchenwahl 2022 wird erst in einigen Wochen feststehen. Die neuen Kirchengemeinderäte werden im Januar 2023 offiziell in ihr Amt eingeführt.

Die überwiegend mit Ehrenamtlichen besetzten Kirchenvorstände werden für sechs Jahre gewählt. Zu ihren Aufgaben gehört nach Angaben der Nordkirche unter anderem die Mitwirkung bei der Besetzung der Pfarrstellen, die Entscheidungen über Baumaßnahmen oder die Verwaltung des Vermögens der Kirchengemeinde. Zu den weiteren Aufgaben gehören unter anderem die Mitwirkung an der Gestaltung der Gottesdienste, die Förderung der Angebote für Kinder, Jugendliche und Erwachsene vor Ort oder auch die Begleitung und Unterstützung der haupt- und ehrenamtlich Mitarbeitenden.

© dpa-infocom, dpa:221125-99-659093/2

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