Razzia in Cuxhavener Clan- und Rockerszene

Der Schriftzug "Polizei" auf einem Funkstreifenwagen. Foto: Jens Büttner/Archiv

Cuxhaven (dpa/lni) – Rund 170 Polizeibeamte haben bei Ermittlungen gegen einen Cuxhavener Familienclan 17 Geschäfte und Wohnungen durchsucht. Dabei gehe es um Vorwürfe wie Rauschgifthandel, Verstoß gegen das Waffengesetz, Nötigung und Geldwäsche, teilte ein Polizeisprecher mit. Die Razzia am Donnerstagmorgen habe sich gegen elf Beschuldigte im Alter zwischen 23 und 39 Jahren gerichtet. Der Hauptbeschuldigte sei Anführer der rockerähnlichen Vereinigung «Golden Brothers». Deshalb seien Mitglieder des Clubs und das Clubhaus selbst betroffen gewesen.

Bei der Aktion stellten die Ermittler unter anderem Drogen, Schreckschusswaffen, einen Teleskopschlagstock, einen vermutlich gefälschten Reisepass und Bargeld sicher. Vier Männer wurden vorläufig festgenommen. Die Maßnahmen seien weitgehend störungsfrei verlaufen, sagte der Sprecher. Auch Spezialeinheiten und Diensthunde waren beteiligt. Der Razzia seien monatelange verdeckte Ermittlungen und zwei weitere Durchsuchungen vorausgegangen, hieß es. Auch dabei seien Beweismittel wie Rauschmittel entdeckt worden.

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