Gesperrter B83: Große Schäden am Steilhang

Pegesdorf (dpa/lni) – Die Schäden an der Steilböschung bei der gesperrten Bundesstraße 83 nahe Pegesdorf (Landkreis Holzminden) sind größer als erwartet. «Das Schadensbild ist dramatischer als wir vermutet haben. Das hat aber erstmal keine Auswirkungen auf den Umfang der Maßnahmen», sagte der zuständige Straßenbauamtsleiter Markus Brockmann, nachdem Bergsteiger den Hang begutachtet haben. Ziel sei nach wie vor, den gesperrten Straßenabschnitt noch in diesem Jahr wieder für den Verkehr frei zu geben. Die Straße ist seit Mitte Mai auf einer Strecke von rund fünf Kilometern voll gesperrt, weil Felsbrocken abstürzen könnten. Über die neuen Erkenntnisse zu den Schäden hatte zunächst NDR 1 Niedersachsen berichtet.

«Es ist ein sportliches Ziel, das wir erreichen wollen», sagte Brockmann mit Blick auf den Zeitplan. Es gebe viele Unwägbarkeiten, doch er sei optimistisch. Die Ergebnisse der Begutachtung seien eine Bestätigung. «Es war wirklich richtig, die Straße zu sperren», sagte Brockmann. Die gefährliche Steilböschung hat eine Länge von rund 1,5 Kilometern. Fachleute sollen bald anfangen, Büsche zu entfernen. Danach kann der bis zu 70 Meter hohe Hang gesichert werden. Geplant ist, dass Felsen abgetragen, unterstützt oder verankert werden. Manche Felstürme sollen mit weitmaschigen Stahlnetzen gesichert werden.

Über die Sperrung

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