Amateursport fürchtet weitere Verschärfung der Corona-Regeln

Amateursport fürchtet weitere Verschärfung der Corona-Regeln

Hannover (dpa/lni) – Im niedersächsischen Amateur- und Breitensport fürchtet man nach dem Inkrafttreten der neuen Corona-Verordnung bereits die nächste Warnstufe im Land. Die würde bedeuten, dass Sport in Innenräumen nur noch nach der 2G-plus-Regelung möglich ist. Geimpfte oder genesene Hallensportler müssten sich dann zusätzlich noch einmal testen lassen.

«Es ist eine Katastrophe», sagte Heinz Böhne, der Präsident des Tischtennis-Verbands Niedersachsen. Sollte beim Hallensport die 2G-plus-Regelung eingeführt werden, dann könnten seiner Meinung nach viele Vereine den Trainings- und Spielbetrieb nicht mehr aufrechterhalten. Der organisatorische Aufwand sei dann zu hoch. «Die Chancen auf einen regulären Spielbetrieb bei der Plus-Stufe scheinen mir persönlich nicht möglich zu sein», sagte Böhne.

In Niedersachsen greifen die Corona-Warnstufen, wenn der Hospitalisierungswert sowie mindestens einer der anderen beiden Indikatoren (Neuinfizierte, Intensivbettenbelegung) bestimmte Schwellen überschreiten. Seit Mittwoch gilt landesweit die Warnstufe 1 mit einer flächendeckenden 2G-Regelung. Bei einer weiteren Verschlechterung könnte bereits kommende Woche mit der Warnstufe 2 regional die 2G-plus-Regelung verhängt werden.

© dpa-infocom, dpa:211126-99-148806/2

Niedersächsische Corona-Verordnung

Niedersächsische Corona-Verordnung zum Sport

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