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Der Prozess um den Tod des unterernährten Babys Mohamed wird neu aufgerollt. Die Richterin des Amtsgericht hielt es für möglich, dass die Eltern Zaid S., ein Marokkaner und Marina P., eine in Kasachstan geborene Deutsche, das Baby nicht nur fahrlässig haben sterben lassen, sondern den Tod des Kindes billigend in Kauf genommen haben. Das Kind war dermaßen unterernährt, dass jeder hätte erkennen müssen, dass Lebensgefahr bestand. Der drei-Monate-alte Junge wog weniger als bei seiner Geburt. Trotzdem haben die siebenfachen Eltern keinen Kinderarzt aufgesucht. Das Schwurgericht muss jetzt klären, ob eine Anklage wegen Totschlags Bestand hat.

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