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Am Dienstag hat die schleswig-holsteinische Landesregierung neue Corona-Lockerungen beschlossen. Ab dem 8. Juni sollen weitere Teile des öffentlichen Lebens wieder anlaufen, darunter auch Schwimmbäder und Freizeitparks.

Freizeitparks wie der Hansa-Park in Sierksdorf dürfen mit entsprechenden Hygienekonzepten ab dem 8. Juni wieder öffnen. Foto: Hansa-Park

„Mit der heutigen Einigung gehen wir einen weiteren Schritt auf dem Weg hin zu einer Logik, die jeden Einzelnen von uns weiter in die Pflicht nimmt. Jede und jeder von uns übernimmt durch die Einhaltung von Hygieneregeln Verantwortung für andere und sich selbst“, sagte Ministerpräsident Daniel Günther im Anschluss an ein Gespräch der Koalitionsspitzen in Kiel. In Anbetracht der niedrigen Infektionszahlen werde das Kabinett am Freitag weitere Erleichterungen beschließen, die dann ab Montag (8. Juni) gelten sollen.

Das ändert sich ab dem 8. Juni in Schleswig-Holstein:

Freizeitparks und Schwimmbäder dürfen wieder öffnen, sofern entsprechende Hygienekonzepte vorliegen.

Wellnessbereiche, etwa in Hotels, dürften ihren Betrieb grundsätzlich wieder aufnehmen. Die Auflagen dafür würden bis Freitag erarbeitet.

• Für Restaurants und Gaststätten gelten neue Öffnungszeiten: Sie dürfen nun bis 23 Uhr öffnen – eine Stunde länger als bislang.

• Zusammenkünfte von bis zu zehn Personen sowohl im privaten wie im öffentlichen Raum sind wieder zulässig.

Familienfeiern, allgemein geladene Feste, Empfänge oder Exkursionen sind mit bis zu 50 Personen im Außenbereich wieder erlaubt (ggf. mit einem Verbot von Tanz und Gesang).

Messen, Flohmärkte und Landmärkte, Symposien oder Fachtage sind im Freien für bis zu 100 Personen wieder erlaubt. (Ab dem 29. Juni für bis zu 250 Personen draußen und bis zu 100 Personen drinnen erlaubt.)

• Vorträge, Lesungen, Podiumsdiskussionen, Kino, Theater oder Konzerte mit sitzendem Publikum sind draußen für bis zu 250 Personen und innen für bis zu 100 Personen wiede zulässig.

Was in Schleswig-Holstein unverändert bleibt:

• Die Maskenpflicht im öffentlichen Raum, insbesondere in Geschäften sowie in Bus und Bahn bleibt bestehen.

Volksfeste, Festivals oder sportliche Großereignisse mit über 1.000 Teilnehmern bleiben mindestens bis zum 31. August untersagt.

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