#Netzstreikfürsklima: Fridays for Future bringt Protest von der Straße ins Internet

Demonstranten bei einer vergangenen Fridays for Future-Aktion in Hannover. Foto: Sina Schuldt/dpa/Archivbild

Aktivisten der Klimabewegung Fridays for Future wollen am heutigen Freitag mit alternativen Protestformen wieder ein Zeichen für das Klima setzen. Wegen der Corona-Krise wird es beim fünften globalen Klimastreik keinen Demonstrationszug und keine Kundgebungen in den Innenstädten geben.

Stattdessen wollen sich die Streikenden mit einem Foto und ihrem Standort auf einer Website eintragen, wie die Veranstalter mitteilten. Zudem werde ein bundesweiter Livestream mit Musik, Reden sowie Schalten an verschiedene Orte via Youtube übertragen.

In Hamburg werde es darüber hinaus eine kleine Aktion des stillen Protests mit ausgelegten Demo-Schildern geben. Auf dem Fridays for Future Deutschland Youtube-Kanal soll ein Video der Kieler Ortsgruppe zum Thema Kreuzfahrtschiffe und deren Klimabelastung online gehen. Zudem sollen vor dem Kieler Rathaus Plakate aufgestellt werden. Auch der Landesverband Schleswig-Holstein des Bundes für Umwelt und Naturschutz Deutschland protestiert online. Er fordert für das nördlichste Bundesland die Klimaneutralität bis spätestens 2040.

In Hannover sollen zwischen 10 und 14 Uhr Schilder und Banner bei einer „Demonstration ohne Teilnehmende“ am Trammplatz vor dem Neuen Rathaus abgelegt werden – mit gebührendem Abstand, wie Lou Töllner, Sprecherin von Fridays for Future in Hannover betont.

Videobotschaft von Fridays for Future Bremen:

mit dpa

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