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Ein Nashornbulle hat am Sonntagabend im Serengeti-Park Hodenhagen das Auto einer Tierpflegerin angegriffen und umgeworfen. Die Mitarbeiterin sei dabei laut einer Sprecherin nur leicht verletzt worden. Warum es zu diesem Angriff kam, ist zum aktuellen Zeitpunkt unklar. Die Tierpflegerin soll hierzu im Anschluss an ihre Genesung befragt werden. Laut eines aktuellen Statements des Parks habe der Bulle Kusini bisher zu keinem Zeitpunkt Anzeichen aggressiven Verhaltens gegenüber den Fahrzeugen gezeigt.

Bei dem Breitmaulnashornbullen handele es sich um ein Tier, das vor etwa einem Jahr von einem anderen Zoo nach Hodenhagen gekommen sei und sich derzeit noch in der Eingewöhnungsphase befinde. „Kusini kannte aus seiner vorherigen Haltung das Leben in einer Freianlage mit durchfahrenden Autos nicht. Aus diesem Grund wurde er bei uns zur schrittweisen Eingewöhnung immer nur ohne die restliche Herde, die seit vielen Jahrzehnten täglich in der Anlage ist, außerhalb der Öffnungszeiten für private Pkw auf die Anlage gelassen“, so Sprecherin Asta Knoth. Dabei sei mit ihm geübt worden, auf Aufforderung und unter Leitung der Pfleger aus ihren Fahrzeugen heraus wieder in den Stall zu gehen.

„Ein Tier, von dem eine potentielle Gefahr für unsere Gäste oder Mitarbeiter ausgeht, kann allerdings nicht dauerhaft in unserer Obhut bleiben“, so Knoth weiter. Es werde bereits nach einem passenden Zoo oder Tierpark gesucht, der Kusini zeitnah in seine Herde aufnehmen kann. In Hodenhagen werde er ausschließlich in seinem gesonderten Vorgehege verbleiben und die Freianlage nicht mehr betreten.

Der Serengeti-Park entschuldigt sich zudem bei allen Gästen, die Augenzeuge dieses Vorfalles wurden.

gls

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