Razzia in Herzberg nach Verbot von Neonazi-Gruppierung „Nordadler“

Bundesinnenminister Seehofer hat die Neonazi-Gruppierung „Nordadler“ verboten.  Foto: Jörg Carstensen/dpa/POOL/dpa

Im Zuge des bundesweiten Verbots der rechtsextremistischen Vereinigung „Nordadler“ hat es eine Razzia auch im südniedersächsischen Herzberg am Harz gegeben. Durchsuchungen bei wichtigen Vereinsmitgliedern liefen seit den Morgenstunden in Nordrhein-Westfalen, Sachsen, Brandenburg und Niedersachsen, teilte das Innenministerium in Berlin am Dienstag mit. Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) hatte die Vereinigung „Nordadler“ zuvor verboten. Die Gruppierung verfolgt nach Einschätzung des Ministeriums eine nationalsozialistische Ideologie und firmiert auch unter den Bezeichnungen „Völkische Revolution“, „Völkische Jugend“, „Völkische Gemeinschaft“ und „Völkische Renaissance“.

Bereits vor gut zwei Jahren stand Südniedersachsen im Fokus einer Durchsuchung im Zusammenhang mit Ermittlungen gegen die Vereinigung «Nordadler». Die Razzia richtete sich damals unter anderem gegen den im Internetauftritt der Organisation genannten Hauptverantwortlichen, einen damals 22-Jährigen aus Katlenburg-Lindau im Kreis Northeim.

Vereinsgesetz zum Vereinsverbot

 

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