Nach Rücktrittsankündigung Kramp-Karrenbauers: Marcus Weinberg spricht von „Ende einer Hängepartie“

Marcus Weinberg (CDU), CDU-Spitzenkandidat für die kommende Bürgerschaftswahl in Hamburg. Foto: Christian Charisius/dpa/Archivbild

Der CDU-Spitzenkandidat zur Bürgerschaftswahl, Marcus Weinberg, sieht in dem angekündigten Rücktritt von Annegret Kramp-Karrenbauer als CDU-Chefin das Ende einer Hängepartie. „Damit beendet sie eine Hängepartie für die Partei aber auch für sich persönlich“, sagte Weinberg am Montagvormittag. Die CDU sei jetzt gefordert, in den nächsten Monaten die Richtungs- und Profilfrage zu klären und im geordneten Prozess die Kanzlerkandidatur vorzubereiten.

Der CDU-Landesvorsitzende Roland Heintze sprach Kramp-Karrenbauer Respekt für die geleistete Arbeit und ihre Entscheidung aus: „Annegret Kramp-Karrenbauer hat die CDU in Zeiten des Wandels übernommen und sich der schwierigen Aufgabe gestellt, die Partei für die nächsten Jahre fit zu machen.“

Der CDU-Fraktionsvorsitzende in der Hamburger Bürgerschaft, André Trepoll, dankte auf Facebook Kramp-Karrenbauer für ihren Dienst. Gleichzeitig sagte er zum Umgang mit Spitzenpolitikern: «Ich habe die Sorge, dass die Bereitschaft sich für unsere Gesellschaft zu engagieren in letzter Zeit nicht unbedingt zugenommen hat und auch darauf müssen wir gemeinsam, im gegenseitigen Respekt eine Antwort finden.»

Kramp-Karrenbauer hatte am Montagmorgen ihren Verzicht auf eine Kandidatur als Kanzlerkandidatin und ihren Rücktritt als Parteivorsitzende erklärt.

dpa

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