Nach Attacke mit Fleischerbeil: Prozess in Oldenburg beginnt

Ein Blick auf das Landgericht Oldenburg. Foto: Mohssen Assanimoghaddam/dpa/Archivbild

Wegen versuchten Totschlags mit einem Fleischerbeil muss sich ein 45-Jähriger von Freitag an vor dem Landgericht Oldenburg verantworten. Die Staatsanwaltschaft wirft dem Mann vor, im Dezember 2013 in Großenkneten im Landkreis Oldenburg seine getrennt von ihm lebende Ehefrau angegriffen zu haben, um sie zu töten. Laut Anklage verletzte er seine Frau im Gesicht, dann konnte sie ins Nachbarhaus flüchten, wie ein Gerichtssprecher mitteilte.

Der heute 45-Jährige soll mit dem Fleischerbeil zudem auf einen Mann eingeschlagen und ihn verletzt haben. Nach der Tat tauchte der Angeklagte für mehrere Jahre unter. Nach den Erkenntnissen der Staatsanwaltschaft hielt er sich im Ausland auf. Dann meldete er sich und teilte mit, er wolle sich dem Gerichtsverfahren stellen. Der Angeklagte sei deshalb nicht in Untersuchungshaft, sagte der Gerichtssprecher. Die Frau tritt als Nebenklägerin auf. Das Gericht hat für die Verhandlung zunächst vier Folgetermine anberaumt.

 

Mit dpa

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