Mutmaßliche Misshandlung von Versuchstieren: Tierschutz-Ermittlungen gegen LPT-Versuchslabor dauern an

Bei den Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Stade wegen mutmaßlicher Misshandlung von Versuchstieren im früheren Labor Mienenbüttel (Kreis Harburg) ist noch kein Ende absehbar. „Die Ermittlungen dauern an“, sagte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft am Donnerstag. Die Behörde brauche bei dieser Materie Sachverstand von außen. „Wir haben immer noch Gutachten ausstehen“, sagte er.

Einrichtung in Mienenbüttel im Januar geschlossen

Tierschützer hatten im vergangenen Oktober aufgedeckt, dass in dem Labor im Neu Wulmstorfer Ortsteil Mienenbüttel Hunde und Affen bei Versuchen misshandelt wurden. Im Januar wurde die Einrichtung geschlossen, die Erlaubnis zur Tierhaltung erlosch.

Labor in Hamburg darf wieder öffnen

Mienenbüttel gehörte zur Tierversuchsfirma LPT (Laboratory of Pharmacology and Toxicology) mit Hauptsitz in Hamburg-Neugraben. Dieses ebenfalls geschlossene Labor darf mit Genehmigung der Hamburger Behörden Ende August unter Auflagen wieder öffnen. Tierschützer kritisieren den Schritt.

mit dpa

Geschlossenes Tierversuchslabor LPT darf in Hamburg wieder öffnen

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