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Dass sein Döner-Imbiss die letzte Station einer beispiellosen Flucht sein würde, damit hätte Mustafa Ayyildiz nicht gerechnet. 34 Stunden lang hielt die Suche nach Frank N. die Polizei im Raum Hannover und Göttingen in Atem. Freitagabend konnte der mutmaßliche Doppelmörder dann gefasst werden. Ruhig und unauffällig saß Frank N. in Ayyildiz‘ Laden in der Göttinger Innenstadt.

Insgesamt 34 Stunden auf der Flucht

Eineinhalb Tage zuvor lauerte Frank N. seiner Bekannten Astrid auf, attackierte die 44-Jährige auf der Straße, bis sie starb. Eine Arbeitskollegin des Opfers wollte helfen und wurde ebenfalls angegriffen. Sie starb im Krankenhaus, wie die Ermittler auf einer Pressekonferenz am Wochenende mitteilten. Frank N. flüchtete mit dem Metronom. Eine Schaffnerin erkannte den Gesuchten, lotste Fahrgäste diskret aus dem Waggon und schloss Frank N. ein. Der schlug am nächsten Bahnhof die Scheibe ein und entkam wieder. Zu Fuß flüchtete Frank N. von Elze nach Hannover. Per Taxi oder Zug ging es kurz darauf zurück nach Göttingen. 34 Stunden war er insgesamt auf der Flucht.

Frank N. saß bereits wegen Vergewaltigung hinter Gittern

Mit den Ermittlern hatte er immer wieder Kontakt. Er leihte sich Handys, um sich nach dem Zustand seiner Opfer zu erkundigen. Schlussendlich haben die Beamten ihn gekriegt und ihn hinter die dicken Mauern der JVA Rosdorf gebracht. Wie es im Gefängnis ist, weiß der mutmaßliche Doppelmörder. Wegen Vergewaltigung saß er schon jahrelang hinter Gittern.

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