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Zwei Jahre sechs Monate, bzw. 2 Jahre 3 Monate Haft – so lautet das Urteil des Oberlandesgerichts Celle gegen die vier Angeklagten. Aus Platzgründen fand der Prozess am Landgericht Hannover statt. Die Männer im Alter von 21 bis 24 Jahren hatten im März vergangenen Jahres in Garbsen und Hannover mehrere Brandanschläge verübt.

Die drei Syrer und ein Iraker hatten es bei ihren Taten offenbar auf das Eigentum von türkischen Mitbürgern abgesehen. In Garbsen warfen sie Molotow-Cocktails auf ein Café und einen Handy-Laden. Zwei Tage vorher hatten sie in Hannover ein Auto angesteckt. Die Schäden hielten sich allerdings in Grenzen. Das Gericht ist überzeugt, dass die Angeklagten damit die verbotene kurdische Arbeiterpartei PKK unterstützen wollten. Die Verteidiger sehen den Vorwurf der Unterstützung einer ausländischen terroristischen Vereinigung jedoch als nicht erwiesen an. Das Urteil ist allerdings noch nicht rechtskräftig. Die Verteidigung hat bereits angekündigt in Revision zu gehen.

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