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Noch gibt es in Schleswig-Holstein ausreichend Intensivbetten für potentielle Covid-19-Patient:innen. Im Universitätsklinikum Schleswig-Holstein (UKSH) hat man nach eigenen Aussagen die Intensivbetten-Kapazitäten um 90 Prozent erhöht, verglichen mit der Kapazität zum Beginn der Corona-Pandemie. Die Krankenhäuser sind verpflichtet, nur Betten zu melden, für die sie auch Personal haben. Stand Mittwochmorgen sind noch 302 Intensivbetten im nördlichsten Bundesland frei. Insgesamt gibt es 883 Intensivbetten mit ausreichend Pflegepersonal.

Die Gesundheitsämter können den Kliniken mit der Rückverfolgung von Kontaktpersonen und dem Aufspüren potentieller Infektionscluster ein wenig Luft verschaffen. Die Hansestadt Lübeck verstärkt das überlastete Gesundheitsamt daher mit Soldat:innen.

Wie es auf den Intensivstation des Landes weitergeht, wird sich erst in gut einer Woche zeigen. Dann hofft man auf mögliche positive Auswirkungen des Lockdowns in Form von sinkenden oder zumindest stagnierenden Infektionszahlen.

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