Modell-Discos in Schleswig-Holstein: In diesen Clubs darf ohne Maske getanzt werden

Menschen tanzen in einem Club ohne Maske. Foto: Pixabay/Symbol

In drei schleswig-holsteinischen Diskotheken dürfen Gäste künftig wieder ohne Maske und Abstand feiern. Das befristete Modellprojekt im „Bootshaus“ in Flensburg, im „Horizon“ in Oldenburg (Kreis Ostholstein) und im „Joy“ in Henstedt-Ulzburg (Kreis Segeberg) startet am 20. Juli, wie das Wirtschaftsministerium am Mittwoch mitteilte. Dort dürfen unter wissenschaftlicher Beobachtung jeweils drei Partys veranstaltet werden. Das „Bootshaus“ plant mit 199 Gästen, das „Horizon“ mit bis zu 500 und das „Joy“ mit bis zu 600 Feiernden.

Gab keine weiteren Bewerber für das Projekt

Weitere Bewerbende für das Modellprojekt gab es nicht. „Die Regeln sind natürlich anspruchsvoll“, sagte Wirtschaftsstaatssekretär Thilo Rohlfs. „Aber das haben wir bewusst so gemacht, um einerseits Partys unter realistischen Bedingungen zu erproben und andererseits größtmögliche Sicherheit für die Gesundheit zu gewährleisten.“

Clubbesuch nur unter strengen Corona-Auflagen

Nur Geimpfte, Genesene und Getestete dürfen mitfeiern. Die Corona-Tests der Gäste dürfen höchstens sechs Stunden alt sein. Die Besucher:innen müssen sich zudem viermal nachtesten lassen, um mögliche Infektionswege nachzuvollziehen. Die Nachtestpflicht gilt nicht für Geimpfte und Genesene. Die Modellprojekte sind auf vier Wochen angelegt.

In allen anderen Diskotheken herrscht weiter Maskenpflicht

Auch alle anderen Diskotheken im Norden dürfen seit Ende Juni wieder öffnen. Allerdings nur unter strengen Regeln. In den Läden besteht Maskenpflicht und es sind maximal 125 Personen erlaubt.

Mit dpa

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