Mit Nadeln gespickt: Polizei Bremen warnt vor Hundeködern

Foto: Silas Stein/Symbol

Unbekannte legten im Bremer Osten präparierte Hundeköder aus. Eine Hundehalterin musste am Mittwoch eine Tierklinik aufsuchen, nachdem ihr Vierbeiner einen mit Nadeln und Rasierklingen gespickten Köder gefressen hatte. Die Polizei rät Tierhaltern zur erhöhten Vorsicht.

Hund musste notoperiert werden

Am Mittwochnachmittag wurde die Polizei von einer Hundebesitzerin in den Ortsteil Lehesterdeich gerufen, nachdem sich ihr Dackel mehrfach übergeben musste und sie anschließend zwei Nadeln in dem Erbrochenen entdeckte. Der Hund musste daraufhin notoperiert werden. Dabei wurden weitere Nadeln und Rasierklingen gefunden. Die 39-Jährige war mit ihrem Hund zuvor im Park Lehesterdeich an der Kopernikusstraße, auf dem Gelände rund um die Bremer Universität und in Lilienthal an der Schleuse unterwegs zum Gassi gehen.

Polizei hat Ermittlungen aufgenommen

Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen und rät den Hundehalte:innen speziell in Horn-Lehe zu erhöhter Vorsicht. Wer einem Hund erhebliche Schmerzen zufügt, begeht eine Straftat nach dem Tierschutzgesetz und kann mit einer Freiheitsstrafe von bis zu drei Jahren bestraft werden. Hinweise auf mögliche Verursacher nimmt der Kriminaldauerdienst unter der Rufnummer 0421 362-3888 oder jede Polizeidienststelle entgegen.

Ein Hinweis noch an Finder: Sollten Giftköder oder mit Nägeln oder Nadeln gespickte Köder gefunden werden, am besten nichts anfassen und die Polizei rufen.

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