Razzia in Delmenhorster Wollepark: Suche nach illegalen Einwohnern

Thema am 28.03.2017
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Der Wollepark in Delmenhorst ist ein sozialer Brennpunkt: wenig Geld, viele Menschen und diese leben dort dicht an dicht. Die Kriminalität ist hoch. Montagabend rückte die Polizei an und sperrte das ganze Viertel ab. Bei der Großrazzia wurden nicht nur Straftäter gesucht, sondern auch Menschen, die illegal in Deutschland leben. Jeder auf der Straße wurde kontrolliert. Über 100 Polizisten, Zollbeamte und Mitarbeiter des Ordnungsamts machten den Wollepark dicht. Die Stadt plant, das Viertel mit Millionenaufwand zu sanieren. Bereits 2015 hat sie fünf marode Blocks gekauft, die ab April abgerissen werden sollen. Einige Wohnblöcke wurden schon auch modernisiert. Es ist nicht alles schlecht. Die Schrottimmobilien allerdings ziehen nach Meinung der Stadt überwiegend Menschen aus Osteuropa an, die dann illegal dort leben – oft ohne Aufenthalts- und Arbeitsgenehmigung.

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