Mehr Nachfrage nach Haustieren seit Corona – Verbraucherschutzbehörde warnt

Symbolbild Hund. Quelle: Pixabay

Ob Meerschweinchen, Katze oder Hund, besonders zu Weihnachten wünschen sich viele ein Haustier. Seit Corona ist die Nachfrage nach Haustieren scheinbar noch größer geworden. Leider landen diese Tiere später oftmals im Tierheim, weil das Interesse nachlässt oder die Haltung der Tiere höhere Anforderungen mit sich bringt als erwartet. Die Verbraucherschutzbehörde warnt darüber hinaus vor illegalem Tierhandel.

 „Die Corona-Pandemie verstärkt den verständlichen Wunsch vieler Menschen nach einem Haustier. Doch wer sich ein Tier anschafft, übernimmt damit Verantwortung für ein Lebewesen für viele Jahre“ sagt Verbraucherschutzsenatorin Anna Gallina. „Leider machen wir immer wieder die Erfahrung, dass Tiere die zu Weihnachten verschenkt wurden am Ende im Tierheim versorgt werden müssen.“

Der Kauf eines Tieres muss gründlich vorbereitet und überlegt sein. Folgende Fragen sollten unbedingt vorab geklärt werden:

  • Passt die jeweilige Tierart und Rasse in ihrem Wesen, Temperament und ihren Ansprüchen zum/r Tierhalter:in?
  • Kann das Tier sein Leben lang seinen Bedürfnissen entsprechend untergebracht werden?
  • Erhält zum Beispiel der Hund genügend Auslauf?
  • Wer kümmert sich im Urlaub um das Tier?
  • Wie hoch sind die Kosten für Futter und Unterbringung sowie mögliche tierärztliche Behandlungen?
  • Wer zur Miete wohnt, braucht außerdem die Erlaubnis seiner Vermieterin oder seines Vermieters

Besonders wichtig ist es auch, die Herkunft des Tieres genau zu kennen und zu prüfen. Denn immer wieder werden Tiere im Internet angeboten, die unter tierschutzwidrigen Bedingungen im Ausland gezüchtet und in Deutschland angeboten werden.

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