Was wäre ein Sommer ohne Badespaß? Besonders im vergangenen Jahr war der Sprung ins kühle Nass eine wahre Freude, als die Hitze einfach kein Ende nehmen wollte. Die „dunkle Seite“ des Badens kommt immer erst hinterher, wenn feststeht, wie viele Menschen ertrunken sind. Für 2018 in Hamburg wurde nun Bilanz gezogen – und die ist ziemlich bitter. 16 Menschen sind im vergangenen Jahr in der Hansestadt ertrunken, allein zwölf davon in der Elbe. In Schleswig-Holstein kamen 18 Personen bei Badeunfällen ums Leben.

Insgesamt sind 2018 in Deutschland 504 Menschen ertrunken. 100 mehr als im Jahr davor. Und von den 504 Badetoten waren 407 männlich.

Sorge bereitet der DLRG auch, dass immer weniger Kinder schwimmen können – es sind nur gut 40 Prozent der Zehnjährigen. Ein Grund dafür könnte sein, dass alle vier Tage in Deutschland ein Schwimmbad geschlossen wird. Deshalb hat die DLRG jetzt eine Online-Petition zum Erhalt der Schwimmbäder gestartet.

> Hier gelangen Sie zur Online-Petition der DLRG

> Die DLRG informiert über Gefahren und gibt Sicherheitstipps zum Baden in offenen Gewässern

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