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Das Sylter Bahnchaos war Dienstagabend Thema eines Krisengipfels in Niebüll. Der Saal war mit 400 Leuten rappelvoll, die Stimmung gereizt. Pendler, die mit den Nerven fertig sind, ein Verkehrsminister, der auch langsam die Geduld verliert und eine Bahn am Pranger. Allen Versprechen der Bahn zum Trotz, hat sich auf der Marschbahn bislang nichts geändert. Auch der vor Monaten von der Bahn angekündigte Sieben-Punkte-Plan, der für mehr Pünktlichkeit und Zuverlässigkeit sorgen sollte, hat keine Entspannung gebracht. In den letzten Monaten haben die Probleme sogar wieder zugenommen. Das Verkehrsministerium fordert von der Bahn, sowohl das Personal- als auch das Instandhaltungskonzept zu überarbeiten und eine vertragsgemäße Leistung zu erbringen. Um den Druck auf die DB zu erhöhen, setzt der zuständige Minister auf Vertragsstrafen und droht sogar mit einer Teilkündigung des Verkehrsvertrags.

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