Das Städtchen Lügde in der Nähe von Hameln steht seit einem halben Jahr für eine bislang beipielslose Verbrechensserie. Über 20 Jahre lang sollen auf einem Campingplatz mindestens 23 Kinder mehrfach sexuell missbraucht worden sein. Jahrelang hatten Polizei und Jugendämter Hinweise vernachlässigt. Am Donnerstag hat der Prozess gegen die Angeklagten begonnen. Es gab erste Geständnisse. Andreas V., Mario S. und Heiko V. haben den Missbrauch zu großen Teilen gestanden. Vielen Opfern wird so eine Zeugenaussage vor Gericht erspart bleiben. Wenn man alle Taten zusammenrechnet, sind 450 Missbrauchsfälle angeklagt worden.

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