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50.800 niedersächsische Betriebe haben wegen der Corona-Krise Kurzarbeit angemeldet (Stand: 9.4.2020, 13 Uhr). Zum Vergleich: Während der Finanzkrise im Jahr 2008/2009 waren es 4.700 Betriebe. 163.000 Anträge auf Soforthilfe sind eingegangen. Davon wurden bislang etwa 48.500 mit einer Gesamtsumme von rund 320,5 Millionen Euro bewilligt. Das teilte Wirtschaftsminister Bernd Althusmann am Donnerstag bei der Pressekonferenz des Niedersächsischen Krisenstabs in Hannover mit.

Neue Verordnung für Reiserückkehrer

Für Reiserückkehrer tritt eine neue Verordnung in Kraft. Wer von einer Reise zurückkehrt, ist verpflichtet, sich auf direktem Wege in seine Wohnung zu begeben und 14 Tage in Quarantäne zu bleiben, sagte Claudia Schröder, stellvertretende Leiterin des Krisenstabs. Besuch von Personen, die nicht zum Hausstand gehören, sei nicht erlaubt. Außerdem müssen sich Reiserückkehrer bei ihrem zuständigen Gesundheitsamt melden und das Startdatum der Quarantäne mitteilen. Ausgenommen von der Quarantänevorschrift seien Einreisende, die weniger als 48 Stunden im Ausland waren und keine Symptome haben. Ausnahmen gelten auch für bestimmte Personengruppen, wie zum Beispiel Mitarbeiter im Transportwesen und in Personenverkehrsunternehmen, Berufspendler, Betreiber kritischer Infrastrukturen – sofern sie keine Symptome haben.

In Niedersachsen wurden bislang 7.104 Menschen positiv auf das Coronavirus getestet (Stand: 9.4.2020, 13 Uhr). 157 Menschen sind an Covid-19 gestorben, fast 2.600 Personen gelten als genesen. 893 Patienten liegen auf Normalstationen, 282 Menschen werden auf Intensivstationen behandelt, 161 von ihnen werden beatmet. Ein Kind liegt auf einer Normalstation.

Corona-Bußgeldkatalog in Niedersachsen

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