Hamburger Bezirke dürfen Alkoholverkauf verbieten – Corona-Regeln für Schulstart nach Ferien

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Der Hamburger Senat hat am heutigen Dienstag die rechtlichen Voraussetzungen zur Einschränkung des Alkoholverkaufs in den Ausgehvierteln der Hansestadt beschlossen. Damit können die Bezirksämter schon am kommenden Wochenende per Allgemeinverfügung quartiersweite Alkoholverkaufsverbote auf St. Pauli, im Schanzenviertel und einzelnen Plätzen in Ottensen aussprechen, wie Sozialsenatorin Melanie Leonhard (SPD) bei der Landespressekonferenz bekanntgab.

Die Regelungen sollen jeweils zwischen 20 und 6 Uhr gelten.

„Das passt zu unseren Bezirken nicht, aber wir haben keine andere Wahl“, sagte Falko Droßmann, Bezirksamtsleiter Hamburg-Mitte. An den vergangenen Wochenenden hatte die Hamburger Polizei mit Menschenmassen zu kämpfen, die sich unter anderem nicht an die Corona-Abstandsregeln hielten.

Kommenden Montag müsse dann analysiert werden, ob das Alkohol-Verkaufsverbot etwas bringe, so die Zweite Bürgermeisterin Katharina Fegebank.

Schulstart nach den Ferien: Der Weg zurück zum regulären Unterricht in Hamburg

In Hamburg können nach dem Ende der Sommerferien wieder alle Schüler*innen einer Klasse gemeinsam unterrichtet werden. So werden die Hamburger Schulen am 6. August mit umfassenden Unterrichts- und Ganztagsangeboten ins neue Schuljahr starten, wie Schulsenator Ties Rabe (SPD) am Dienstag bei der Landespressekonferenz sagte.

Corona-Einschränkungen, wie die bisherigen Abstandsregeln, bleiben erhalten. Für Schüler*innen derselben Klassenstufe sollen sie in bestimmten Situationen allerdings aufgehoben werden: Die Klassenstufen dürfen nicht vermischt werden. Erwachsene müssen beim Betreten der Schule Masken tragen. Eine Maskenpflicht für Schüler*innen gibt es nicht. Elternabende und Lehrerkonferenzen sind mit Abstand möglich. Klassenfahrten bleiben bis zu den Herbstferien verboten.

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