Impfgipfel: Niedersachsens Ministerpräsident Weil zu den Ergebnissen

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Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil ist zuversichtlich, dass am Ende des dritten Quartals 2021, allen impfwilligen Menschen in Deutschland ein Impfangebot gemacht werden kann.
Das sagte er am Montagabend im Anschluss an den sogenannten Impfgipfel, den Beratungen zwischen Bundeskanzlerin Merkel, den Ministerpräsident:innen der Länder und Spitzenvertreter:innen der Pharmaindustrie. Weil rechne auch in den kommenden Wochen damit, dass es immer mal wieder zu Impfstoff-Engpässen kommen könnte. Die Pharmaindustrie hätte aber für das zweite Quartal und erst recht für das dritte Quartal eine deutliche Ausweitung der Lieferungen in Aussicht gestellt, so Weil.

Nationaler Impfplan

Nach massivem Ärger über organisatorische Probleme wollen Bund und Länder sich enger über nach und nach zu erwartende Liefermengen abstimmen. Kanzlerin Merkel sagte nach der Videokonferenz, besonders für die Länder sei ein „höchstes Maß an Planbarkeit“ wichtig. Den Herstellern sei sehr klar gemacht worden, dass jede voraussagbare Woche gut sei. Bund und Länder wollten in einem „nationalen Impfplan“ künftig auch bestimmte Annahmen modellieren, um Mengen vorab besser abschätzen zu können.

Merkel: Corona-Impfungen könnten noch über Jahre hinweg nötig sein

Corona-Impfungen könnten nach Angaben von Merkel noch über Jahre hinweg nötig sein. „So ähnlich wie beim Grippeimpfstoff, wo man jedes Mal die neue Mutation des Virus wieder verimpft“, sagte Merkel. „Wenn sich dieses Virus weiter verändert, haben wir noch ein Problem“, fügte sie hinzu. „Wenn zum Beispiel eine Mutante auftritt, auf die der Impfstoff nicht wirkt, dann fangen wir wieder von vorne an.“

 

Mit dpa

 

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